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Vom 13.09. bis zum 17.09.2010 fand die Klassenfahrt der Klasse 10a statt. Diese ging nach Berlin. Frau Zensen und Herr Reininghaus waren die Lehrer, die die 17 Schüler über diesen Zeitraum betreuten.
Mit dem Zug gelangten sie an ihr Ziel. Dort angekommen, ging es direkt ins „Meininger City Hostel“, welches für die fünf Tage ihre Unterkunft war. Das Hostel war sehr zentral gelegen, aber
nicht sehr einladend dekoriert. Frau Zensen wusste zu berichten, dass das Hostel in ein bis zwei Jahren schließt. Die Schüler teilten sich jeweils zu sechst ein Zimmer mit Fernseher und Bad mit enger
Dusche. Ihre Zimmer waren im ersten Stockwerk, ihre Mahlzeiten nahmen sie jedoch im siebten Stockwerk zu sich. Frühstück gab es ab 08:00 Uhr bis 08:15 Uhr. „Leider, funktionierte der Fahrstuhl nicht
richtig. Lauferei ohne Ende “, teilte uns ein Schüler der Klasse mit. Noch am ersten Abend, gegen ca. 22:00 Uhr, besuchte die Klasse den Alexanderplatz. Dadurch, dass die Schüler müde von der
Fahrt waren, gab es an diesem Abend nichts mehr an weiteren Programmpunkten. Den Dienstag gingen sie sportlich an, indem sie eine Radtour durch Berlin machten. Durch das schlechte Wetter aber kam es
dazu, dass zwei Schüler auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen kamen und vom Fahrrad fielen. Sie blieben beide bis auf Schürfwunden unverletzt. Später besuchte die Kasse das Stasi-Gefängnis
Hohenschönhausen; der Besuch im Stasi-Gefängis löste unter dem Großteil der Schüler Erschrecken aus. Am Abend hatten die Schüler Zeit, die Stadt selbst zu erkunden. Am dritten Tag ihres Aufenthaltes
stand ein Besuch im Bundestag für die Klasse 10a von Politiklehrer Herr Reininghaus an. Diese Ehre kam ihnen zu Teil, da sie von der Bundestagsabgeordneten Petra Crone eingeladen worden waren. Dadurch
wurden ihnen die Fahrtkosten erstattet, und sie durften an dem Mittwoch ihre Fragen an Petra Crone stellen. Ein in diesem Punkt sehr interessierter Schüler teilte uns seine Eindrücke mit: „Einige Schüler
langweilten sich zu Tode. - schade eigentlich.“ Selbst für Verpflegung wurde gesorgt. Das Museum für Technik besuchten sie auch, jedoch fanden die Schüler den Besuch nur mittelmäßig. Im Großen und
Ganzen aber war es ein gelungener Tag für die Schüler. Auf einen kulinarischen Ausflug ging es am Donnerstag. Die Klasse aß beim Äthiopier; dieses Angebot wurde von den Schülern unterschiedlich
angenommen. „Wat der Buer nich kennt, dat fritt er nit“: Unter diesem Motto stand das Essen beim Äthiopier, denn viele Schüler waren solche „seltsamen“ Speisen nicht gewöhnt; frisches
Fladenbrot, mit Fingern essen, exotisches Gemüse usw. Dies berichtete uns Herr Reininghaus. Abends ging es dann in eine Schüler-Disco. Dies soll den Aussagen zu Folge sehr schön gewesen sein. Sonstige
Programmpunkte hatten die Schüler nicht. Sie hatten also Freizeit, die sie individuell gestalten konnten. Die Abreise fand zum Bedauern aller am Freitag statt. An Programm hatte die Klasse an diesem
Tag nichts mehr. Zum Schluss kann man sagen, dass die Schüler an eine schöne Abschlussfahrt zurückdenken können. Da sie viel Spaß hatten und es nicht allzu viele Gründe gab, die zur Folge hatten, das
die Schüler sich aufregen mussten. Darum sind sich die Schüler einig: „Im Großen und Ganzen war es eine gelungene Fahrt.“
Svetlana Grubac, 9b Jonas Kandel, 9b
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