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Besuch der Schulministerin Barbara Sommer
Am 6. September 2007 war es so weit. Die Schulministerin Frau Barbara Sommer besucht die Realschule Halver. Sie kam gegen 8.30 Uhr an.
Im Eingangsbereich der Schule traf sie das Homepage-Team, Matthias Büge und Nils Baltuttis, die die Ministerin in die Aula führten. Alle Anwesenden wurden vom Schulleiter vorgestellt: Der
Bürgermeister und die stellvertretende Bürgermeisterin, einige Vertreter des Rathauses, die Konrektorin, die Schülersprecher und die federführenden Architekten des Atriumsprojektes.
Der Bürgermeister Dr. Bernd Eicker begrüßte Frau Sommer freundlich im Namen der Stadt und erläuterte kurz die Schulsituation Halvers.
Als Herr Eicker mit seiner Rede fertig war, sagte Herr Reininghaus einiges zum Atrium. „Früher war das Atrium ziemlich öde und gefiel auch niemandem so recht.“ Daraufhin startete er in seiner
Klasse Gruppenarbeiten, bei denen die Gruppen ein Modell herstellen sollten, wie das Atrium aussehen könnte.
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Als die meisten Modelle fertig waren, stellte sich heraus, dass alle Schüler gerne einen Bereich zum Erholen und für Aktivitäten hätten.
Die Favoriten waren dabei Volleyball und Basketball. Dabei wurde Basketball ausgewählt, da es leichter zu realisieren ist. Frau Ministerin Sommer meinte dazu: „Es ist Klasse, dass es ein Atrium gibt, wo
Schüler sich erholen und auch sportlich betätigen können. Durch ein bisschen sportliche Betätigung können Schülerinnen und Schüler sich auch besser im Unterricht konzentrieren. Es ist wichtig, Schüler
von Anfang an mit einzubeziehen, damit ihre eigenen Wünsche in das Projekt mit einfließen und sie sich und ihre Ideen verwirklicht sehen.“
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Nach der Würdigung des Atriumsprojektes besuchte Frau Sommer den Informatikraum sowie den Computerraum auf Vorschlag der
Schülersprecher, die sie um Rat gefragt hatte. Sie zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten, die die Realschule den Schülern in technischer und unterrichtlicher Hinsicht bietet. Als Frau Sommer den
Informatikraum betrat, sagte sie, man schlage mit dem Informatikunterricht zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen lernen die Schüler etwas und zum zweiten arbeiten diese mit Computern. Außerdem hat
sich Frau Sommer die Arbeiten von Schülern angesehen, die mit einem speziellen CAD-Programm zwei Styroporschneidemaschinen bedienten. Danach besichtigte sie den Computerraum, in dem gerade
Englischunterricht am PC statt fand. Dort stellte sie sich zunächst den Schülerinnen und Schülern vor. Anschließend betonte sie, dass sie es sehr freue, dass die Schule eine Urkunde für die Leistungen
bei den Lernstandserhebungen im Fach Englisch bekomme und appellierte an die Schüler, immer weiter zu lernen und Urkunden zu sammeln, „denn es ist wichtig für Schüler, dass diese einen Anreiz haben,
etwas zu leisten“, so Sommer.
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Als sie dann mit den Informatikräumen fertig war, ging es weiter zu den Naturwissenschaften. Dort waren die Schüler gerade dabei, die
Wasserpest, eine Wasserpflanze zu Mikroskopieren. Frau Sommer ging zu manchen Mikroskopen hin, schaute mal durch und lies sich auch einiges von den Schülern erklären. Und auf die Frage, was Frau Sommer
vom Mikroskopieren hält, sagte sie: „Es ist Klasse, dass die Schüler selbst mikroskopieren können, denn früher hatte der Lehrer ein Mikroskop und hat alles erklärt. Aber so können die Schüler eigene
Beobachtungen machen.“
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Als es nach diesem Rundgang wieder zurück in die Aula ging, wurde der Nachname Sommer, der zuvor im Informatikunterricht aus Styropor
hergestellt worden war, der Ministerin als Dank für ihren Besuch überreicht. Als danach noch über die Schulsituation allgemein gesprochen wurde, trug sich die Ministerin in das Buch der Stadt ein.
Als Frau Sommer nach ihren Lieblingsfächern in ihrer Schulzeit gefragt wurde, sagte sie: „Mathematik konnte ich nie leiden und beim Abi
hing es dann auf der Kippe.“ Und auf die Frage, welches Fach sie besonders mochte, gab sie an, dass sie Deutsch immer Klasse fand, da sie in dem Fach richtig glänzen konnte. Kurz, bevor sie
gegen 10.15 Uhr wieder weg musste, sagte sie, dass ihr das Modell des Atriums mit den zwei Stockwerken am besten gefallen hätte. „Ich will die anderen Modelle nicht schlechter machen, aber das mit den
zwei Stockwerken ist mein persönlicher Favorit. Auch wenn es bestimmt das teuerste ist“, so Frau Sommer.
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Bilder: Nils Baltuttis, Text: Matthias Büge
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